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(Grenz-Echo)Gaudius legt ein Geständnis ab Gaudius hat endlich seine Schuld zugegeben. Er bestätigte die zweite berichtigte Aussage von Taent. Dieser wusste, dass Gaudius ein Mann war, der vor nichts zurückscheute. Er nahm ihn darum als eventuellen Totschläger mit in die Bande auf und gab ihm seine Waffe in seinem Gürtel unter dem "battledress" und meinte, dass er sie schon finden werde, falls er einmal von den Gendarmen gefasst werden sollte. Als der Lastwagen, dessen Chauffeur die Gendarmen und ihre Arrestanten mit
ins Lager nehmen wollte, abgefahren war, legten die Gendarmen den beiden
Schmugglern die Handschellen an. Einige Schritte weiter stieß Gaudius den Taent
mit dem Ellbogen an und machte ihm ein Zeichen, sich seitwärts zu stellen und
ihn gegen die Gendarmen zu decken. Mit der Linken holte er die Parabellum aus
ihrem Versteck, machte sie schussfertig und feuerte von hinten aus nächster
Entfernung mehrere Schüsse auf die Gendarmen ab. Gaudius zerschoss dann die Kette der Handschellen. Taent nahm dann dem am
Boden liegenden Triest dessen eigene Pistole aus der Tasche und erschoss ihn
damit. Die Beiden warten dann die Räder und Käppis der Gendarmen ins Gebüsch
Während Taent die Flucht ergriff, setzte Gaudius dem Gendarmen Ferrieré nach.
Es gelang ihm, ihn mit seiner leeren Pistole zu stellen; als er dann abdrücken
wollte, merkte er, dass keine Kugel mehr im Magazin war, und er rief Taent zur
Hilfe. Die beiden Aussagen von Taent und Gaudius stimmen demnach überein, desgleichen ihre Angaben über ihr Leben im Versteck während der nächsten Tage. Warum hat Ferrieré nicht geschossen? Diese sehr naheliegende Frage wird vielleicht nie geklärt werden. War eine Pistole verklemmt? Man weiß nur, dass er verzweifelt Versuche machte Gaudius niederzuschlagen und, dass seine große Stärke es ihm trotz des verwundeten Armes erlaubte seinen Gegner zu Boden zu werfen. (...) |
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