Kommunale Prämien

Dienst: Bauamt

Sanierungsprämie

Gewährung von Sanierungsprämien für Altbauten auf kommunaler Ebene

Richtlinien:

  1. Das Antragsformular muss an das Gemeindekollegium gerichtet werden.
  2. Dem Antrag müssen folgende Unterlagen beigefügt sein:
    • eine Beschreibung der vorgesehenen Arbeiten mit einer Kostenschätzung;
    • eine Bescheinigung vom Einregistrierungsamt, die belegt, dass der Antragsteller ein dingliches Recht auf die Immobilie besitzt;
    • der Nachweis, dass das Wohngebäude vor mindestens 50 Jahren das erste Mal bewohnt wurde;
    • gegebenenfalls die vorgeschriebenen Städtebaugenehmigungen.
  3. Die Arbeiten dürfen erst beginnen, wenn die prinzipielle Zusage des Gemeindekollegiums vorliegt.
  4. Das Projekt muss innerhalb einer Frist von 3 Jahren ab dem Datum der prinzipiellen Zusage des Gemeindekollegiums vollständig beendet sein.

Berücksichtigte Kosten:

  • Erneuerung von alten Fußböden, Treppen, Türen, Wand- oder Deckenverkleidung, Erneuerung oder Ersteinrichtung von Elektro- und Sanitärinstallationen, Bad (für die Einrichtung des Badezimmers ist eine bezuschussbare Höchstgrenze von 10.000 €, ausschl. MWSt., festgelegt), Heizung, alle Maßnahmen zur Sanierung bestehender Mängel, Isolierung und Energieeinsparung sowie Erneuerung bzw. Verbesserung des Daches, der Fenster, der Fassaden und Schornsteinsanierungen;
  • Holzöfen, die eingemauert sind bzw. feststehen und dementsprechend zur Immobilie gehören und als Heizung für die Wohnräume angesehen werden;
  • Wandschränke, die fest eingebaut sind und zur Immobilie gehören;
  • sämtliche Infrastrukturarbeiten beim Umbau von anderen Gebäudeteilen (Scheune, Stallung...) in Wohnraum.
  • Werden NICHT bezuschusst: freistehende, jederzeit abmontierbare Öfen, nicht fest eingebaute Wandschränke, elektrische Garagentore, Gardinen, Zufahrten, Außenanlagen.

Höhe des Zuschusses:

  • 5% der durch quittierte Rechnungen belegten Kosten, die auf jeden Fall mindestens 10.000,00 € (exklusive MwSt.) betragen müssen
  • Die Höchstgrenze der Prämie beträgt:
    - 2.500,00 € für Gebäude, die vor 50 Jahren oder mehr das erste Mal und
    - 3.500,00 € für Gebäude, die vor 80 Jahren oder mehr das erste Mal bewohnt waren.
  • Die Prämie wird nur ausbezahlt, wenn das im Antrag beschriebene Vorhaben innerhalb der Frist ausgeführt ist.
  • Der Antragsteller informiert die Gemeinde über die Fertigstellung des Projektes und fügt dieser Mitteilung Fotos von dem verwirklichten Projekt bei (die Gemeinde behält sich das Recht vor, die Ausführung der Arbeiten und Rechtmäßigkeit der Prämie vor Ort zu überprüfen).

Unterlagen:

 

Bauprämie

Gewährung einer Bauprämie auf kommunaler Ebene

Richtlinien:

  • Der Antragsteller muss als Eigentümer innerhalb der Gemeinde Bütgenbach ein neues Wohnhaus errichten oder ein bestehendes Wirtschaftsgebäude als Wohnhaus umbauen.
  • Das neue Wohnhaus oder zum Wohnhaus umgebaute Wirtschaftsgebäude muss vom Antragsteller selbst bewohnt werden und seine Erstwohnung sein.
  • Jeder Bauherr kann den Zuschuss nur einmal erhalten.
  • Der Zuschuss wird erst nach dem Einzug des Eigentümers in das neue Wohnhaus ausgezahlt. Ausschlaggebend hierfür ist die Eintragung in die Bevölkerungsregister der Gemeinde.

Höhe des Zuschusses:

  • Der Zuschuss beläuft sich auf 750,00 €.

WICHTIG - Diese Prämie ist nicht kumulierbar mit der Sanierungsprämie für Altbauten!