Elsenborn

Elsenborn et Nidrum sont incontestablement des points d'attraction très appréciés pour tous ceux qui recherchent le contact avec la nature sauvage.

Le village est situé sur une ligne de crête et compte parmi un des plus hauts villages de Belgique. Ici se trouve de ce fait le point le plus élevé de la commune avec 635 mètres.

C'est dans un registre de foyers de l'année 1501 que le village de "Etzelborn" apparaît pour la première fois. Ce village devint une paroisse indépendante en 1803.

Sous l'autorité de l'unique gouverneur militaire Baltia, le domaine de Bütgenbach fut divisé en quatre communes, dont Elsenborn, qui, suite aux fusions communales de 1977, fut ensuite annexé à Bütgenbach.

En bordure de l'un des plus beaux coins de forêt du pays, le promeneur découvre à chaque détour du chemin, des vallées sinueuses, des vestiges insolites, des murailles, des bosquets sauvages. Que l'on nous permette de citer ici quelques buts de promenades intéressants autour d'Elsenborn, dont la vallée de la Schwalm - aussi dénommée le Perlenbach, le "Cloître Vert" (ruine d'un bâtiment datant vraisemblablement du 14e siècle), ou encore le Rocher de Bieley ou le chemin des potences.

Les bornes juliers d'Elsenborn sont classées comme monument depuis le 22/10/1973, en raison de leur valeur historique et artistique

Histoire

In Elsenborn hat ehemals ein Burghaus gestanden, das dem Geschlechte von Elsenborn gehörte: im Jahre 1352 Beatrix von Elsenborn vermählt mit Heinrich von Steffenshausen, 1411 Renkin delzenborne, 1469-1501 der Bitburger Unterpropst Clais van Elzenborne, 1502 Bernhard v. Elsenborn. Mehrmals wird auch der Hof Elsenborn erwähnt.

Am Ende des Mittelalters war unser Raum im ganzen noch wenig bevölkert. Der zum Hof Bütgenbach gehörende Ort Elsenborn erscheint im Feuerstättenverzeichnis von 1501 als Eltzenborn. Er hatte damals 18 Häuser.
(Als Feuerstätte bezeichnete man eine Behausung, in der es ein Herdfeuer gab, wo also Rauch aufstieg. Allerdings gelten die angeführten Feuerstätten nicht immer als steuerpflichtige Häuser. So finden wir ganze, halbe und viertel Feuerstätten, ein Zeichen für die große Armut der Bevölkerung.)

Der wirtschaftliche Aufschwung wurde in der Preußenzeit (1815-1920) gefördert, das Land durch ein gutes Straßennetz erschlossen, über das bald die ersten Postkutschen liefen, die eine wichtige Verbindung unserer abgeschiedenen Gegend mit der Außenwelt herstellten (Aachen-Trier).

Im Jahre 1893 kam es zur Anlegung des Truppenübungsplatzes.

Die Straße in Richtung Kalterherberg war ein Teilstück der Aachen-Trierer Landstraße, die im letzten Jahrhundert zu einem der verkehrsreichsten Verbindungswege unseres Gebietes wurde.

Durch den Bau der Umgehungsstraße um den Übungsplatz (1915), durch die neue Landesgrenze nach dem ersten Weltkrieg sowie die endgültige Schließung des im Militärgebiet liegenden Weges brach der bis dahin so rege Kontakt mit den Nachbarn aus Kalterherberg weitgehend ab.

Curiosités

Monument des Gendarmes assassinés

Dieses Denkmal gehört seit eh und je zum Dorfbild und trotzdem werden nur noch die Wenigsten wissen, was dem Wachtmeister Peter Johaan Baptist FERRIRE und dem Gendarmen Henri Delphin TRIEST am 23. August 1946 geschehen ist.

Einweihung des neu restaurierten Gendarmeriedenkmales in Elsenborn

Die Vereinigung VK und VV Elsenborn haben in Zusammenarbeit mit der Polizeizone Eifel und der Gemeindeverwaltung von Bütgenbach das von den Jahren schwer in Mitleidenschaft gezogene Denkmal neu gestaltet.

Der Herr Bürgermeister Emil Dannemark lud zur offiziellen Einweihungsfeier, die am 06.10.12 stattfand, ein. Die Feier hat unter der Leitung von Polizeikommissar Edgard SCHMIT stattgefunden. An der Einweihung nahmen verschiedene Gemeinde-, Polizei- und Militärbehörden, eine patriotische Vereinigung, die Familienangehörigen des ermordeten Gendarmen FERIRRE Jean und die VK und VV Elsenborn teil. Die Ehrengarde wurde zusammengestellt von den Polizeibeamten der Dienststelle Bütgenbach. Die Segnung erfolgte durch den Herrn Pastor Lothar KLINGES und das ganze wurde begleitet durch das Blechbläserseptett Verdissimo.

La maison des associations villageoises

Aufgrund ständig steigender Schülerzahlen kam es 1925 zum Bau der "Mädchenschule". Die Aufstockung des Gebäudes erfolgte in den Jahren 1954-1955. Mitte der 80er Jahre wurde die Schule, die mittlerweile den Kindergarten der Ortschaft beherbergte mit der ehemaligen "Knabenschule" zusammengelegt, die ihrerseits gründlich ausgebaut wurde und forthin sämtliche Schulbevölkerung der Ortschaft im Grundschulbereich aufnahm.

Die leerstehende Mädchenschule wurde 1992 zu einem "Vereinshaus" umgebaut, in dem Probelokale für die musizierenden Vereine, für die Gesangvereine sowie Versammlungsräume für die Landfrauen und die Senioren eingerichtet wurden.
2004 und 2005 wurde das Gebäude beträchtlich erweitert.

Le camp militaire d'Elsenborn

Eine spürbare Belebung des Gebietes brachte das Ende des 19. Jh. mit der Eisenbahn und dem Truppenübungsplatz Elsenborn. In 1894 unter Preußischer Herrschaft zur Ausbildung des 8. Armeekorps gegründet, wurde das Lager Elsenborn später von der belgischen Armee wiedergewonnen, und bildet heute einen der größten Truppenübungsplätze in Belgien.

Das 8. rheinische Armeekorps mit Sitz in Koblenz war auf der Suche nach einem großen Übungsgelände für seine Truppen. Die Vennbahn-Linie Aachen-St.Vith, die 1885 fertiggestellt worden war, hatte unsere Gegend bekannt und zugänglich gemacht. Außerdem war der hiesige Raum kaum besiedelt, und die weit ausgedehnten Heide- und Wiesenflächen um Elsenborn schienen der Heeresverwaltung nach mehrmaligen Besichtigungen geeignet für ihr Vorhaben.

Innerhalb von 100 Jahren haben viele tausend Soldaten aus allen Herren Ländern hier ihre Ausbildung erhalten. Die jungen Rekruten, die auf den Elsenborner Höhen ihren Militärdienst leisten mussten, sahen sich hierhin strafversetzt oder gar nach Sibirien verbannt.

Die ersten Soldaten, die im Juli 1894 nach Elsenborn kamen, wurden in den schlichten und viel zu kleinen Wohnungen der Bauern einquartiert. Wenig später beherbergten große Spitzzelte die Mannschaften. Schließlich wurde der Plan gefasst, das Lager am Nordhang der Nidrumer Heck zu bauen, an einer geschützten Stelle in der Nähe der Eisenbahnlinie durch Sourbrodt.

Wellblechbaracken für die Truppen, Steinbaracken für die Offiziere, Wirtschaftsbaracken (Küche und Kantine), Offizierbaracke, ein provisorisches Postgebäude und eine Kanalisation wurden errichtet. Da der Truppenübungsplatz neben der Artillerie auch besonders der Kavallerie zu Übungszwecken dienen sollte, entstanden bald auch Stall- und Futterbaracken für etwa 1.500 Pferde. Die Errichtung einer Badeanstalt, eines Elektrowerks und die Verlegung von Stromleitungen erfolgten im Jahre 1898. Das Lazarett entstand 1899, ein definitives Postgebäude 1911.

Die erste Kapelle im Lager war ein einfacher Holzbau, der vorher als Lagerhalle gedient hatte. In den Jahren 1933-34 wurde die jetzige Kirche errichtet, die der heiligen Barbara geweiht ist.

Unter der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde das Lager schwer beschädigt und von den Deutschen als Gefangenen- und Arbeitslager für Russische Soldaten verwendet. Ein kleiner Friedhof erinnert an die dort gestorbenen Soldaten.
Um Manöver- und Schießübungen auf dem Platz möglichst gefahrlos durchführen zu können, wurden nicht nur die Straße Elsenborn-Kalterherberg, sondern auch alle andern über den Platz führenden uralten Feldwege in beiden Richtungen gesperrt. Sowohl Einheimische als auch Ortsfremde auf der Durchreise mussten notgedrungen in Elsenborn und Kalterherberg - ganz zur Freude der dortigen Gastwirte - die Aufhebung der Sperre abwarten.

Für jeden "Sperrtag" zahlte die Militärbehörde der Gemeinde eine ansehnliche Entschädigung. In den Jahren vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges nahmen die militärischen Aktivitäten auch im Lager Elsenborn beträchtlich zu, was noch häufigere Sperrungen notwendig machte und die zu zahlenden Entschädigungen in die Höhe trieb.

Das war einer der Gründe, weshalb die Militärverwaltung den Bau einer Umgehungsstraße in Betracht zog, zumal zu diesem Zeitpunkt auch genügend Gelder aus dem Kriegsministerium zur Verfügung standen und die Gemeindeverwaltung die benötigten Ländereien an den Fiskus abtreten wollte. Bürgermeister Kirch hatte geschickt eingefädelt, dass die Militärverwaltung die Straße nach der Fertigstellung übernahm und somit für ihre Instandsetzung verantwortlich war.

In den Jahren 1913-15 wurde die Umgehungsstraße schließlich gebaut.

Seit 1976 kann das Lager während Manövern 1.200 Männer aufnehmen. Es bietet ihnen Unterkunft, Essen und die nötige Übungsinfrastruktur.
Das festangestellte Personal und deren Familien wohnen außerhalb des Lagers und mischen sich unter die örtliche Bevölkerung. Mehrere Gruppen Militärgebäude befinden sich direkt am Rand des Lagers.

Das Übungsgelände erstreckt sich auf etwa 26% der Gesamtfläche der Gemeinde . Große Flächen davon sind darüber hinaus in sogenannte "Natura 2000"-Gebiete (oder Flora-Fauna-Habitate) ausgewiesen.