Elsenborn

Elsenborn is gelegen op een heuvelkam en is een van de hoogst gelegen dorpen van België. Hier ligt ook het hoogste punt van België en wel op een hoogte van 635 meter.

Elsenbord en Nidrum zijn sinds jaar en dag geliefkoosde bestemmingen voor eenieder die op zoek is naar ongerepte en afwisselende natuurlandschappen. Hier aan de rand van een de mooiste bosgebieden van het land stoten wandelaars voortdurend op kronkelende valleien, historische ruïnes of wild woekerende wouden. Een aantal vermeldenswaarde bestemmingen rondom Elsenborn zijn onder andere het dal van de Schwalm (ook 'Perlenbach' genoemd), het Groene Klooster (ruïnes van een gebouw uit de 14de eeuw) en de Rots van Bieley of Galgendamm.

Geschiedenis

In Elsenborn stond ooit een kasteel dat toebehoorde aan het geslacht von Elsenborn: in 1352 huwt Beatrix von Elsenborn met Heinrich von Steffenshausen, in 1411 Renkin delzenborne, van 1469-1501 de Bitburgse onderproost Clais van Elzenborne, in 1502 Bernhard v. Elsenborn. Meermaals wordt ook het ‘Hof Elsenborn’ vermeld.

Aan het einde van de middeleeuwen was ons gebied over het algemeen nog dunbevolkt. Het aan het ‘Hof Bütgenbach’ toebehorende dorp Elsenborn verschijnt in de stookplaatslijst van 1501 als Eltzenborn. Het telde destijds 18 huizen.
(Als stookplaats bestempelde men destijds een huis waarin er en haardvuur was, waar dus rook opsteeg. De aangeduide stookplaatsen wijzen echter niet altijd op belastingplichtige huizen. Zo vinden we hele, halve en 1/4de stookplaatsen, een teken van de grote armoede onder de bevolking).

In de tijd van de Pruisen (1815-1920) werd de economie sterk gestimuleerd, het land wordt ontsloten door een goed weggenet waarover al snel de eerste postkoetsen zouden lopen en dat een belangrijke verbinding van onze afgelegen streek met de buitenwereld tot stand zou brengen (Aken - Trier).

In 1893 werd er een militair oefenterrein aangelegd.

Een blik op het belangrijkste kruispunt in Elsenborn in de richting van de Kalterherberg. Deze straat was een onderdeel van de landweg tussen Aken en Trier, die in de voorbije eeuw tot een van de drukste verbindingswegen van ons gebied zou uitgroeien.

Door de aanleg van de omleidingsweg om het militaire oefenterrein (1915), door de nieuwe landsgrens na de Eerste Wereldoorlog en de uiteindelijke sluiting van de op militair gebied gelegen weg werd het destijds zo veelvuldige contact met de buren uit Kalterherberg echter sterk gereduceerd.

Bezienswaardigheden

Monument hoek Lagerstraße / Eupener Weg

Dit monument behoort al sinds mensenheugenis tot het dorpsbeeld en toch zullen nog maar heel weinig mensen weten wat wachtmeester Peter, Johaan, Baptist FERRIRE en rijkswachter Henri, Delphin TRIEST op 13 augustus 1946 overkomen is.

Einweihung des neu restaurierten Gendarmeriedenkmales in Elsenborn

Die Vereinigung VK und VV Elsenborn haben in Zusammenarbeit mit der Polizeizone Eifel und der Gemeindeverwaltung von Bütgenbach das von den Jahren schwer in Mitleidenschaft gezogene Denkmal neu gestaltet.

Der Herr Bürgermeister Emil Dannemark lud zur offiziellen Einweihungsfeier, die am 06.10.12 stattfand, ein. Die Feier hat unter der Leitung von Polizeikommissar Edgard SCHMIT stattgefunden. An der Einweihung nahmen verschiedene Gemeinde-, Polizei- und Militärbehörden, eine patriotische Vereinigung, die Familienangehörigen des ermordeten Gendarmen FERIRRE Jean und die VK und VV Elsenborn teil. Die Ehrengarde wurde zusammengestellt von den Polizeibeamten der Dienststelle Bütgenbach. Die Segnung erfolgte durch den Herrn Pastor Lothar KLINGES und das ganze wurde begleitet durch das Blechbläserseptett Verdissimo.

Verenigingshuis

Aufgrund ständig steigender Schülerzahlen kam es 1925 zum Bau der "Mädchenschule". Die Aufstockung des Gebäudes erfolgte in den Jahren 1954-1955. Mitte der 80er Jahre wurde die Schule, die mittlerweile den Kindergarten der Ortschaft beherbergte mit der ehemaligen "Knabenschule" zusammengelegt, die ihrerseits gründlich ausgebaut wurde und forthin sämtliche Schulbevölkerung der Ortschaft im Grundschulbereich aufnahm.

Die leerstehende Mädchenschule wurde 1992 zu einem "Vereinshaus" umgebaut, in dem Probelokale für die musizierenden Vereine, für die Gesangvereine sowie Versammlungsräume für die Landfrauen und die Senioren eingerichtet wurden.
2004 und 2005 wurde das Gebäude beträchtlich erweitert.

Militair oefenterrein

Eine spürbare Belebung des Gebietes brachte das Ende des 19. Jh. mit der Eisenbahn und dem Truppenübungsplatz Elsenborn. In 1894 unter Preußischer Herrschaft zur Ausbildung des 8. Armeekorps gegründet, wurde das Lager Elsenborn später von der belgischen Armee wiedergewonnen, und bildet heute einen der größten Truppenübungsplätze in Belgien.

Das 8. rheinische Armeekorps mit Sitz in Koblenz war auf der Suche nach einem großen Übungsgelände für seine Truppen. Die Vennbahn-Linie Aachen-St.Vith, die 1885 fertiggestellt worden war, hatte unsere Gegend bekannt und zugänglich gemacht. Außerdem war der hiesige Raum kaum besiedelt, und die weit ausgedehnten Heide- und Wiesenflächen um Elsenborn schienen der Heeresverwaltung nach mehrmaligen Besichtigungen geeignet für ihr Vorhaben.

Innerhalb von 100 Jahren haben viele tausend Soldaten aus allen Herren Ländern hier ihre Ausbildung erhalten. Die jungen Rekruten, die auf den Elsenborner Höhen ihren Militärdienst leisten mussten, sahen sich hierhin strafversetzt oder gar nach Sibirien verbannt.

Die ersten Soldaten, die im Juli 1894 nach Elsenborn kamen, wurden in den schlichten und viel zu kleinen Wohnungen der Bauern einquartiert. Wenig später beherbergten große Spitzzelte die Mannschaften. Schließlich wurde der Plan gefasst, das Lager am Nordhang der Nidrumer Heck zu bauen, an einer geschützten Stelle in der Nähe der Eisenbahnlinie durch Sourbrodt.

Wellblechbaracken für die Truppen, Steinbaracken für die Offiziere, Wirtschaftsbaracken (Küche und Kantine), Offizierbaracke, ein provisorisches Postgebäude und eine Kanalisation wurden errichtet. Da der Truppenübungsplatz neben der Artillerie auch besonders der Kavallerie zu Übungszwecken dienen sollte, entstanden bald auch Stall- und Futterbaracken für etwa 1.500 Pferde. Die Errichtung einer Badeanstalt, eines Elektrowerks und die Verlegung von Stromleitungen erfolgten im Jahre 1898. Das Lazarett entstand 1899, ein definitives Postgebäude 1911.

Die erste Kapelle im Lager war ein einfacher Holzbau, der vorher als Lagerhalle gedient hatte. In den Jahren 1933-34 wurde die jetzige Kirche errichtet, die der heiligen Barbara geweiht ist.

Unter der deutschen Besetzung im Zweiten Weltkrieg wurde das Lager schwer beschädigt und von den Deutschen als Gefangenen- und Arbeitslager für Russische Soldaten verwendet. Ein kleiner Friedhof erinnert an die dort gestorbenen Soldaten.
Um Manöver- und Schießübungen auf dem Platz möglichst gefahrlos durchführen zu können, wurden nicht nur die Straße Elsenborn-Kalterherberg, sondern auch alle andern über den Platz führenden uralten Feldwege in beiden Richtungen gesperrt. Sowohl Einheimische als auch Ortsfremde auf der Durchreise mussten notgedrungen in Elsenborn und Kalterherberg - ganz zur Freude der dortigen Gastwirte - die Aufhebung der Sperre abwarten.

Für jeden "Sperrtag" zahlte die Militärbehörde der Gemeinde eine ansehnliche Entschädigung. In den Jahren vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges nahmen die militärischen Aktivitäten auch im Lager Elsenborn beträchtlich zu, was noch häufigere Sperrungen notwendig machte und die zu zahlenden Entschädigungen in die Höhe trieb.

Das war einer der Gründe, weshalb die Militärverwaltung den Bau einer Umgehungsstraße in Betracht zog, zumal zu diesem Zeitpunkt auch genügend Gelder aus dem Kriegsministerium zur Verfügung standen und die Gemeindeverwaltung die benötigten Ländereien an den Fiskus abtreten wollte. Bürgermeister Kirch hatte geschickt eingefädelt, dass die Militärverwaltung die Straße nach der Fertigstellung übernahm und somit für ihre Instandsetzung verantwortlich war.

In den Jahren 1913-15 wurde die Umgehungsstraße schließlich gebaut.

Seit 1976 kann das Lager während Manövern 1.200 Männer aufnehmen. Es bietet ihnen Unterkunft, Essen und die nötige Übungsinfrastruktur.
Das festangestellte Personal und deren Familien wohnen außerhalb des Lagers und mischen sich unter die örtliche Bevölkerung. Mehrere Gruppen Militärgebäude befinden sich direkt am Rand des Lagers.

Das Übungsgelände erstreckt sich auf etwa 26% der Gesamtfläche der Gemeinde . Große Flächen davon sind darüber hinaus in sogenannte "Natura 2000"-Gebiete (oder Flora-Fauna-Habitate) ausgewiesen.