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Umwelt-/ Globalgenehmigung

Zur Ausübung der geplanten Tätigkeiten, bei Erweiterung der Aktivitäten usw. benötigen viele Unternehmen eine Genehmigung.
Die Umweltgenehmigung ist die Erlaubnis, die für die Ausübung einer Tätigkeit und/oder den Betrieb einer Anlage erforderlich ist, die Auswirkungen auf die Umwelt haben. Für die Umweltregelung sind in Belgien hauptsächlich die einzelnen Regionen zuständig, obschon die Föderalregierung nach wie vor für bestimmte Bereiche wie Produktstandards, Mülltransport, Schutz der Meeresumwelt und ionisierende Strahlung zuständig ist.
Der Erlass der Wallonischen Regierung vom 4. Juli 2002 definiert die Liste der Projekte, die einer Untersuchung der Auswirkungen unterliegen und die Liste der klassifizierten Anlagen und Tätigkeiten.
Für manche Bereiche reicht eine Umwelterklärung aus: eine Umweltgenehmigung ist hier nicht erforderlich. Ab einer gewissen Kapazität müssen Sie auch für die Errichtung eines Heizöl- oder Gastanks eine Umwelterklärung abgeben. Auch für die  landwirtschaftliche Tätigkeit benötigen Sie eine Genehmigung. Je nach Größe Ihres Betriebes ist eine Umweltgenehmigung erforderlich oder muss eine Umwelterklärung abgegeben werden.
Benötigen Sie aber für das von Ihnen geplante Projekt sowohl eine Städtebau- als auch eine Umweltgenehmigung, muss eine Globalgenehmigung beantragt werden. Die Bearbeitung eines Antrags auf Globalgenehmigung erfolgt innerhalb einer Frist von 90 bis 120 Tagen.
Die Neue Regelung: Die Einheitsgenehmigung (in Kraft seit Oktober 2002) ist eine einzige Verwaltungsgenehmigung, womit der Inhaber ein Vorhaben verwirklichen kann, welche sowohl eine städtebauliche Genehmigung (vorher: Baugenehmigung) als auch eine Umweltgenehmigung (vorher: Betriebsgenehmigung) voraussetzt.
Bei der Verwaltung der Akten muß der Architekt sich vergewissern, ob die Vorschriften aller betreffenden beteiligten Instanzen eingehalten werden.
Zögern Sie nicht, ihn zu fragen, ob er über die neue Gesetzgebung mitsamt ihren Folgen informiert ist.
Diese Genehmigung wird durch die betreffende Gemeindeverwaltung erteilt.
Wenn der Antragsteller eine Person des öffentlichen Rechts ist, wird die Genehmigung durch die Generaldirektion für Raumordnung und Wohnungswesen ausgestellt.
Laufende Betriebsgenehmigungen sind nur für eine bestimmte Dauer gültig. Neue Betriebsgenehmigungen werden nicht mehr ausgestellt, sondern in gewissen Fällen durch eine Umwelterklärung oder -genehmigung ersetzt. Bei Ablauf einer Betriebsgenehmigung muss überprüft werden, ob in Zukunft für den Betrieb eine Umweltgenehmigung oder eine Umwelterklärung erforderlich ist.
Der Städtebau- und Umweltdienst kann anhand Ihrer Angaben prüfen, ob und gegebenenfalls welche Art der Genehmigung für Ihren Betrieb notwendig ist.
Da die entsprechenden Bestimmungen sehr breit gefächert sind, empfehlen wir Ihnen in jedem Fall den Städtebau- und Umweltdienst zu kontaktieren. Dort kann man anhand detaillierter Angaben überprüfen, ob die von Ihnen ausgeübte Tätigkeit genehmigungspflichtig ist und welche Unterlagen Sie einreichen müssen.
Die Umweltgenehmigung:
Es handelt sich hier um eine umfassende Betriebsgenehmigung, die alle möglichen Umweltbelästigungen hinterfragt.
Der Antrag deckt neben der genauen Beschreibung der Tätigkeit die Auswirkungen auf das Wasser (Abwässer) und auf die Luft (Ausstöße),
die möglichen Lärmeffekte sowie diverse Einflüsse auf die Umwelt (Verkehr, Schwingungen usw.) ab.
Die Globalgenehmigung:
Kommt zur Umweltgenehmigung zeitgleich ein Bauantrag hinzu, so spricht man von einer „Globalgenehmigung“. Die Formalitäten der Umweltgenehmigung
werden dann mit den Angaben zum Bauantrag ergänzt und gleichzeitig eingereicht. Die beiden zuständigen Behörden stimmen ihre Entscheidung und
ihre Auflagen bezüglich des Antrags ab, so dass eine einheitliche und zeitgleiche Antwort zu erwarten ist.