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Wirtschaft und Tourismus

Die Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Deckung des menschlichen Bedarfs dienen. Zu den wirtschaftlichen Einrichtungen gehören Unternehmen, private und öffentliche Haushalte, zu den Handlungen des Wirtschaftens Herstellung, Verbrauch, Umlauf und Verteilung  von Gütern. Solche Zusammenhänge bestehen zum Beispiel auf welt-, volks-, stadt- und betriebswirtschaftlicher Ebene. Die staatlichen Stellen haben, sei es bei der Gründung eines Unternehmens, dem Betanken eines Fahrzeugs, dem Angebot von Schlussverkäufen oder dem Bestellen eines Buchs im Internet, einen entscheidenden Einfluss auf diesen Bereich, indem sie beispielsweise einzuhaltende Vorschriften erlassen oder bestimmte Praktiken fördern.
In Belgien liegt die Zuständigkeit für wirtschaftliche Angelegenheiten bei verschiedenen Ebenen der Staatsgewalt. Der föderale Staat ist vorwiegend zuständig für die Preis- und Finanzpolitik, den Schutz von Sparguthaben, die staatlichen, kleinen und mittelständischen Unternehmen, Freiberufler, den Verbraucherschutz, die Produktsicherheit oder in gewissen Teilen auch die wissenschaftliche Forschung oder Landwirtschaft.
Die Regionen sind vor allem zuständig für die allgemeine Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung. Zahlreiche Bereiche, wie der Umweltaspekt in Verbindung mit den wirtschaftlichen Aktivitäten, verteilen sich auf mehrere Ebenen der Staatsgewalt. Daher ist eine entsprechende Kenntnis und Orientierung nicht immer einfach!
Die Gemeinschaften bilden in Belgien die zuständigen Hauptorgane für alle personenbezogenen (d.h. in Verbindung mit Menschen stehenden) Angelegenheiten, wie Kultur, Bildung usw. Die Deutschsprachige Gemeinschaft verfügt daher bezüglich des Wirtschaftslebens an sich nur in begrenztem Maße über Zuständigkeiten. Diese ist allgemein in die Wirtschaftspolitik der Wallonischen Region eingebunden und unterliegt für den Rest den auf föderaler Ebene erlassenen Vorschriften. Die Deutschsprachige Gemeinschaft verfügt allerdings über teilweise Zuständigkeiten im Bereich der Arbeitsmarktpolitik (Ausbildung, Arbeitsplatzförderung, Arbeitsgenehmigungen oder Kontrolle von Zeitarbeitsagenturen).
Die SPI+ ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Provinz Lüttich. Sie setzt sich für die hiesige Wirtschaft ein. Die SPI+ ist für den Aufbau öffentlicher Infrastrukturen zuständig. Sie fördert Bauprojekte, die zum wirtschaftlichen Wachstum und zur Verbesserung des Lebensstandards der Bürger beitragen. Sie verwaltet und dynamisiert die Gewerbegebiete. Die SPI+ wendet sich an alle Gemeinden der Provinz Lüttich hinsichtlich der Durchführung der Förderprojekte, der Suche nach Partnern oder bei der technischen Beratung. Sie arbeitet ebenfalls mit belgischen oder ausländischen Unternehmen und/oder Investoren zusammen, die sich in der Provinz Lüttich niederlassen oder entwickeln möchten. Die SPI+ richtet sich auch ganz allgemein an die Bürger, u.a. für die Information und Sensibilisierung in Bezug auf wirtschaftliche Förderprojekte, die die SPI+ in ihrer Region trägt.
Tourismus ist ein Überbegriff für Reisen, die Reisebranche  und das Gastgewerbe und seit den 1980er Jahren gebräuchlich. Bis dahin wurde der Wirtschaftszweig bzw. das Gesellschaftsphänomen als Fremdenverkehr bezeichnet.
Tourismus (oder Fremdenverkehr) umfasst somit sowohl den nationalen als auch den internationalen Reiseverkehr, oder anders ausgedrückt der Verkehr von Reisenden zwischen ihren Heimatort und ihr Reiseziel, den vorübergehenden Aufenthalt Ortsfremder am Reiseziel sowie auch die Organistion aller Reisevorbereitungen und deren Nachbearbeitungen am Heimatort.
Das "Ereignis des Reisens" wird im Deutschen vor allem durch den international geläufigeren Begriff "Tourismus" ersetzt. Es wird üblicherweise gleich bedeutend verwendet mit folgenden Bezeichnungen: Touristik, Fremdenverkehr, Reiseverkehr.
Die Branche zählt weltweit zu den größten Wirtschaftszweigen.