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Das Wappen

Das Wappen

Der Gemeinderat von Bütgenbach hat am 29. März 1984 den Beschluss gefasst, bei den zuständigen Behörden den Antrag auf Anerkennung eines Gemeindewappens zu stellen.

Der Gemeinderat hat vorgeschlagen das Familienwappen derer von Rolshausen als neues Gemeindewappen zu übernehmen.

Geschichtliche Hintergründe

Die Burg Bütgenbach war der Sitz der Herren von Bütgenbach, und zu den bekanntesten Besitzern zählt zweifelsohne des Geschlecht der Herren von Rolshausen.

Als Erbauer der Burg gelten die Herren von Limburg. Nach dem Tode Walrams, der auch die Herrschaft Sankt-Vith erworben hatte, ging die Burg an die Herren von Valkenburg über. Im Jahre 1450 gelangte die Burg in den Besitz der Herren von Nassau. Die Königin van Holland führt somit auch den Titel einer Baronin van Sankt-Vith und Bütgenbach. Seit dem Jahre 1503 besaßen die Herren von Rolshausen die Burg Bütgenbach als Lehen und behielten sie bis zur Französischen Revolution.

Die Herren von Rolshausen besaßen die Höfe Bütgenbach und Büllingen, und die Einwohner der beiden Höfe leisteten ihnen Frondienst. Die Herren von Rolshausen bewohnten ununterbrochen die Burg Bütgenbach bis zur Zerstörung durch Ludwig XIV. um dann nach Türnich bei Köln zu übersiedeln. Das Burggut ließen sie nacheinander von Johann Weber und Johann Paul Herbrand, als sogenannte Admodiatore, verwalten.

Wenn auch die von Rolshausen die Burg nach der Zerstörung durch die Französischen Truppen nicht mehr aufbauten, so blieben sie doch die Besitzer, bis im Zuge der Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts andere Verhältnisse geschaffen wurden.

Heraldiker und Geschichtsforscher empfahlen dem Gemeinderat Bütgenbach den Antrag zur Anerkennung des Familienwappens von Rolshausen als Gemeindewappen in die Wege zu leiten.

Die Wappen der Herren von Rolshausen ist nur auf einem Weihwasserstein von 1560, der in der Bütgenbacher Pfarrkirche steht und aus der ehemaligen Pfarrkirche stammt, erhalten. Ein Wappenstein der sich am jetzigen Haus Degen in der Seestraße befand, wurde im Jahre 1913 ausgebrochen. Ein Stein mit dem Wappen des Christoph von Rolshausen und seiner Gattin Agnes von Wischel wurde von Bütgenbach zur Eyneburg bei Hergenrath verfrachtet, wo sich eine Sammlung verschiedener Wappensteine befindet.